Die Privatisierung der Welt Was haben moderne Kriegsführung und Wirtschaftspolitik gemein? Beide basieren auf dem Prinzip der Entmenschlichung ihrer Prozesse. Mit dieser Einsicht eines Ökonomen beginnt der Dokumentarfilm über die zunehmende Privatisierung ehemals staatlicher Institutionen. Der Film sucht die Orte der Privatisierung weltweit auf und führt Beispiele dafür an: In Südafrika ist es die Stromversorgung, in England die Bahn, das Gesundheitssystem auf den Philippinen, die Wassersorgung in Bolivien. Der Film lässt die Menschen zu Wort kommen, die nicht von diesen Entwicklungen profitieren. Ihnen werden die Vertreter der Weltbank, des Internationalen Währungsfonds und der Weltgesundheitsorganisation gegenübergestellt, die für die globalen Privatisierungstendenzen mitverantwortlich sind. http://www.dergrosseausverkauf.de/
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Doku - Der grosse Ausverkauf
Die Privatisierung der Welt Was haben moderne Kriegsführung und Wirtschaftspolitik gemein? Beide basieren auf dem Prinzip der Entmenschlichung ihrer Prozesse. Mit dieser Einsicht eines Ökonomen beginnt der Dokumentarfilm über die zunehmende Privatisierung ehemals staatlicher Institutionen. Der Film sucht die Orte der Privatisierung weltweit auf und führt Beispiele dafür an: In Südafrika ist es die Stromversorgung, in England die Bahn, das Gesundheitssystem auf den Philippinen, die Wassersorgung in Bolivien. Der Film lässt die Menschen zu Wort kommen, die nicht von diesen Entwicklungen profitieren. Ihnen werden die Vertreter der Weltbank, des Internationalen Währungsfonds und der Weltgesundheitsorganisation gegenübergestellt, die für die globalen Privatisierungstendenzen mitverantwortlich sind. http://www.dergrosseausverkauf.de/
Die Privatisierung der Wasserversorgung
Wasser wird zu einem der gewinnträchtigsten Rohstoffe des neuen Jahrtausends. Strom und Gas sind weitgehend verteilt, jetzt liefern sich die Multis einen heißen Kampf um den Wassermarkt. Ohne privates Kapital kann das Problem der globalen Wasserversorgung nicht gelöst werden. Daher appellieren IWF und Weltbank schon seit Jahren an alle Länder auf allen Kontinenten, die Privatisierung ihrer Wasserversorgung zügig voranzutreiben. Der Einsatz lohnt, es geht um ein Milliardengeschäft. Trinkwasser ist ein knappes Gut. Angesichts steigender Nachfrage sind Gewinne programmiert. Die Engländer waren Ende der 80er Jahre die ersten, die ihre 3500 lokalen Wasserversorger privatisierten. Schon sechs Jahre später fällten Studien der Universitäten Manchester und Greenwich ein vernichtendes Urteil: Die Verbraucherpreise waren um 50 Prozent gestiegen, die Direktorengehälter ebenfalls und der Börsenwert der Wasserbetriebe verdreifachte sich. In Deutschland ist die Wasserwirtschaft bis auf wenige Ausnahmen noch in kommunaler oder staatlicher Hand. Doch dies soll sich schon bald ändern. Das Wirtschaftsministerium und die Energielobby drängen darauf, den deutschen Wasserkonzernen den Rücken auf dem Weltmarkt zu stärken. Auch das Tafelwasser in Plastikflaschen wird weltweit von den gleichen Global Playern der privaten Wasserversorgung vertrieben. Tendenz steigend. Ein Menschheitserbe, das Jahrhunderte alte Tiefenwasser aus unterirdischen Reservoirs, wird von einigen wenigen Privatunternehmen kommerziell verteilt.
Doku - Mexiko - Drogen, Dollar, Depression
Mexiko ist die zweitreichste Volkswirtschaft Lateinamerikas – hauptsächlich weil das Land in enger Abhängigkeit mit seinem Nachbarn USA lebt. Rund 85 Prozent aller mexikanischen Waren gehen in die Vereinigten Staaten. Der Norden Mexikos ist längst zur verlängerten Werkbank der ungeliebten Yankees geworden.
Jeder zehnte Mexikaner lebt mittlerweile in den USA. 25 Mrd. Dollar schicken die Emigranten jedes Jahr heim – eine der wichtigsten Geldquellen des Landes. Eine ungesunde Abhängigkeit. Zumal der Geldstrom aus dem Norden im Zuge der Wirtschaftskrise immer weiter abnimmt.
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